Wrackausfahrten

U-Bootwrack

Lage: Richtung NW, ca. 5 sm

Fahrtzeit: ca. 40 min

Tiefe: 26m

Schwierigkeit: anspruchsvoll

Beschreibung:

Dieses zerstörte U-Boot liegt etwa 5 SM vor der Küste. Bis heute konnte nicht geklärt werden um welches Boot es sich genau handelt. Selbst der Typ wurde bisher nicht bestimmt. Das Trümmerfeld, das das eigentliche U-Bootwrack umgibt erstreckt sich über 80×20 m. In diesem Bereich lassen sich auch heute noch Einzelteile des U-Boots finden. Auf den ersten Blick zu erkennen sind auf jeden Fall die etwa 2 m hohen Überreste des Turms, als auch zwei sehr gut erhaltene Torpedoschachtklappen.

Die unterschiedlichsten Fischarten kann man hier als Taucher begutachten, denn diese fühlen sich hier besonders sicher. Im Regelfall meiden örtliche Fischer diesen Platz, da die Wahrscheinlichkeit das eigene Material zu beschädigen, durch die zahlreichen Einzelteile, die sich im Meer und auf dem Untergrund befinden, sehr hoch ist. Am häufigsten sind hier Dorsche in großen Schwärmen anzutreffen. Den schönsten Anblick allerdings, bietet das große Fischernetz, welches über und über bewachsen ist und an eine freistehende Wand erinnert.


Zweimaster

Lage: Richtung NW, 7 sm
Fahrtzeit: ca. 50 min
Tiefe: 25m
Schwierigkeit: anspruchsvoll

Beschreibung:
Bei diesem Tauchspot handelt es sich um das Wrack eines Zweimasters, mit 34m Länge und 8m Breite. Besonders gut zu erkennen sind die Überreste des Tauwerks, der Takelage und einige verstreute Weinflaschen. Leider konnte die Nationalität dieses Schiffes bis heute nicht geklärt werden, sodass nur wenige Informationen zu diesem Wrack bekannt sind. Im Umfeld befinden sich Wrack und Ladungsteile, die bis jetzt noch nicht eindeutig erforscht wurden. Bei unserem beliebten Zweimaster können immer wieder größere Dorschschwärme beobachtet werden.


Schlepper

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Lage: Richtung Osten vor Neptun-Hotel in Warnemünde

Fahrtzeit: ca. 50 min

Tiefe: 9m

Schwierigkeit: leicht

Beschreibung:
Kurz vor Warnemünder liegt ein 18m langer Schlepper, welcher über und über von Miesmuscheln bewachsen ist. Dieses, aus dem Zweiten Weltkrieg stammende, Schiffswrack liegt auf 9m Tiefe, auf dem Sandboden der Ostsee. Es dient bis heute als Kinderstube zahlreicher verschiedener Ostseefische und bietet jedem Taucher unter euch einen Tauchgang wie im Aquarium.Lasst euch überraschen von der immensen Artenvielfalt und dem bunten Treiben unter Wasser. Dieser Tauchgang ist vor allem für Anfänger sehr gut geeignet.

 


 

„Ewer von Wismar“

Lage: Richtung NW in Linie Fehmarn

Fahrtzeit: ca. 55 min

Tiefe: 21 m

Schwierigkeit: anspruchsvoll

 

 

Beschreibung:

Beim „Ewer von Wismar“ handelt es sich um ein hervorragend erhaltenes Holzwrack eines altertümlichen Lastenseglers, das seit ca. 180 Jahren auf dem Grund der Ostsee ruht. Dieses wunderschön bewachsene Wrack ist ca. 8,5 SM vor der Küste gesunken und liegt heute in 21m Tiefe. Die Backbordseite des 21 m langen, 6,5 m breiten und 4,1 m hohen Schiffs ist komplett von Seeanemonen bewachsen, die als starke Filtrierer für eine ausgesprochen gute Sicht sorgen. Der geringe Sauerstoffgehalt in dieser Tiefe trägt sein übriges dazu bei, um das Wrack in einem guten Zustand zu erhalten. Der Eichenrumpf, die Seitenschwerter, die ein typisches Merkmal der Ewer sind, als auch Reste der Takelage und des wuchtigen Mastes können während dieses Tauchgangs bestaunt werden. Am Boden neben dem Wrack lassen sich sogar noch Überreste der Ladung, die aus Lehmziegel bestand und der für ihren Transport verwendeten Weidenkörbe, finden.

Tipp:
Aufgrund der schummrigen Lichtverhältnisse und der ständigen Strömung ist dieser Tauchgang etwas anspruchsvoller. Für den Auf- und Abstieg sollte immer die Bojenleine verwendet werden.

 


 

Segler


Lage: Richtung NW, 7 sm

Fahrtzeit: ca. 55 min

Tiefe: 21 m

Schwierigkeit: anspruchsvoll

 

 

 

 

Beschreibung:

Bei diesem Wrack handelt es sich um ein exzellent erhaltenes kleines Segelwrack, mit folgenden Ausmaßen: L 10m/B 4m. Es wird vermutet, dass dieses Schiff seinen Heimathafen im Skandinavischen Raum hatte, jedoch konnte dies bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Im Niedergang des Schiffs sind immer noch Chronometer und nautische Instrumente zu sehen. Zahlreiche ungelöste Rätsel ranken sich um dieses einmalige Wrack auf dem Grund der Ostsee, denn bisher konnte ihm kein Namen zugeordnet werden. Besonders mysteriös ist der Fallschirm, welcher sich in der Schraube und im Ruder verfangen hat und auch heute noch zu Spekulationen anregt.